Atemkontakt


Dieses Spüren des Atems ist eine Möglichkeit aus dem traumasensiblen Yoga wieder bewusst im Kontakt mit sich zu sein, mit dem Körper, Empfindungen, Gefühlen, Atem. So mühelos wie es gerade möglich ist, wieder in den Kontakt mit sich zu kommen und einen Anker zu schaffen, präsent zu sein und zu bleiben.

Diese Form des Spürens können Sie in Einzelstunden vertiefen - die Entdeckung der eigenen Wirksamkeit und der Selbstermächtigung. Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf: info@beritkramer.de oder informieren Sie sich auf der Webseite: www.beritkramer.de.
Das 'Traumasensible Yoga' (TSY) kann auch im Zuge einer Fort-/Ausbildung erfahren werden: www.traumasensiblesyoga.de.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Selbstwirksamkeit stärken

Heute möchte ich ein Video teilen, in dem es um eine sehr wirksame, praktische Übung aus dem (traumasensiblen) Yoga geht, um Stress, gehaltene, innere Anspannung zu lösen und um sich wieder besser spüren zu können. Probier' es gern aus und vielleicht erlebst du etwas für dich Einzigartiges:

Auf ganz persönliche Weise und im eigenen Tempo

© Katherine Calméjane - Fotolia.com
Jeder Mensch hat seine Art und Weise das eigene Leben zu gestalten. Dabei geben uns die Gesellschaft und die Familie eine Struktur bzw. einen Rahmen, an dem wir uns orientieren, Halt finden können und was uns Sicherheit vermittelt. Doch nicht jeder Rahmen ist passend für alle. Und dort, wo es nicht passt, läuft es unrund, entstehen Spannungen und ggf. auch Explosionen. In einer so großen Gesellschaft ist häufig wenig Platz für wirkliche Individualität.

Aber wie sehr wollen wir Individualität - ist es nicht angenehmer, bekannter, sicherer in dem zu bleiben, was wir glauben zu kennen? Oder ist der eigene, ganz persönliche Ausdruck eine charmante, entspannte, aufregende und vielleicht auch unsichere Alternative? Dabei gibt es so viele Möglichkeiten den ganz eigenen Weg zu finden und zu gestalten. Und ja, es kann und wird auch passieren, dass das im System der Familie, Freunde, Verwandte, des beruflichen Umfeldes ruckelt und Chaos verursacht - oftmals sind die Spannungen in den Systemen schon unterschwellig spürbar und 'um der liebe Frieden Willen' bleibt alles wie immer. Aber dieses Ruckeln und Chaos gibt jedem Mitglied in dem System die Möglichkeit, sich neu / anders auszurichten, sich neu / anders zu entscheiden oder dem zu bleiben, wie es bisher war.

Ich habe mich vor längerer Zeit ein Jahr von meinen Eltern 'getrennt', ich habe Ihnen verdeutlicht, dass es mir wichtig ist, keinen Kontakt zu haben. Ich weiß, dass es für sie unheimlich schwer war und gleichzeitig war es für mich ein essentiell wichtiger Entwicklungsschritt, der mich meinen Eltern näher gebracht hat. In diesem besagten Jahr habe ich u.a. über Aufstellungsarbeit an der Beziehung zu und an den Themen mit meinen Eltern gearbeitet - weg von Beschuldigungen und Vorwürfen hin zu Eigenverantwortung und Selbstermächtigung. Und das, was ich für mich und für die Beziehung zu meinen Eltern erreicht habe, ist mehr als Gold wert.

In den letzten 20 Jahren habe ich meine Komfort- und damit meine Sicherheitszone erweitert. Und gerade die letzten Jahre haben mich in meiner Kreativität und in meinem 'so Sein' wachsen lassen - nicht immer leicht, oft (gefühlt) zäh, mit Tränen verbunden und gleichzeitig wunderbare, glückliche, zufriedene Momente und fantastische Begegnungen.

Ich möchte, aus meiner Erfahrung heraus, jeden (der sich angesprochen fühlt) dazu ermutigen, sich auf seinen persönlichen, individuellen Weg zu machen, in der ganz eigenen Weise und dem ganz eigenen Tempo. Und dabei muss es nicht von 0 auf 100 gehen, sondern es gibt auch die Möglichkeit von 0 auf 1.

Eine Möglichkeit dafür bietet Ihnen die Workshopreihe "Mut zur Veränderung", in der es um Themen wie Standortbestimmung, den Körper, Krisenbewältigung, das 'sowohl - als auch' u.v.m. geht, sodass Sie am Ende des Jahres Ihre Form der Veränderung ganz bewusst gefunden und gestaltet haben.

Ich freue mich auf die Reise mit Ihnen!



Kongress "reden reicht nicht!?"

© Berit Kramer
 Es waren spannende und gut gefüllte 4 Tage auf der Konferenz "reden reicht nicht!?" Ende Oktober in Würzburg mit einer bunten Mischung aus Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Coaches und Beratern. Ich habe viele verschiedene Ansätze erlebt, bei deren Erfolg der Körper eine essentielle Rolle spielt und ganz bewusst als Unterstützung zur Verarbeitung bspw. eines Traumas mit hinzugezogen wird. Dabei gab es die Möglichkeit, das Thema zu benennen oder nur mit dem Körper zu arbeiten und das in jeder Altersstufe. Sehr erstaunlich fand ich, dass diese Arbeit schon bei Babys hervorragend funktioniert und sich der Erfolg in der weiteren Entwicklung des Babys gezeigt hat. 

Angela Dunemann und ich haben im Rahmen dieser Konferenz das "Traumasensible Yoga für Kinder" in einem 3-stündigen Workshop vorgestellt. Alle Teilnehmer*innen waren sehr angetan und mit Begeisterung beim aktiven Teil mit dabei.

Die gesamte Konferenz hat mich in meiner Arbeit
bestärkt und für mich geht es weiter um Verfeinerung und Vertiefung.