Gute Vorsätze und dann ...

Gute Vorsätze für das neue Jahr sind schnell gefasst, einige werden enthusiastisch umgesetzt, einige aus irgendwelchen Gründen nicht mehr angegangen oder weiter verfolgt.

Warum fällt es so schwer Ideen in die Tat umzusetzen oder dran zu bleiben? Was hält einen davon ab, seine Wünsche, Ideen, Träume konsequent umzusetzen?

Wenn ich mir meine Ziele aus vergangenen Jahren ansehe, dann wird mir klar, dass ich gefühlt immer noch besser sein musste, noch mehr können musste, um zu beweisen, dass ich wirklich gut bin. Gleichzeitig war ich auf der Suche, wirklich meinen beruflichen Weg zu gehen. Ich hatte mir so viel vorgenommen, um nach spätestens drei Monaten festzustellen, dass ich das nicht schaffen konnte, oder dass ich schon nach kurzer Zeit aufgab, weil der Berg gefühlt viel zu hoch war.

In den letzten zwei Jahren und insbesondere für dieses Jahr habe ich etwas verändert. Zum einen habe ich erst einmal eine Rückschau auf das Jahr 2021 gemacht und mir aufgeschrieben, was war positiv, was war negativ, welche Schlüsse ziehe ich daraus und was war für MICH wichtig und ist es immer noch. Die erstaunlichste Erkenntnis war, dass es eine große Menge an positiven Erlebnissen bzw. Ereignissen gab und sich im letzten Jahr viel in eine sehr gute Richtung getan hatte, mit für mich vielen kreativen Lösungen. Schon Ende Juli hatte ich das Gefühl, endlich angekommen zu sein - vor allem beruflich. Für das Private fehlt noch ein Schritt. Meine Erkenntnis daraus: 'Ich bin auf einem sehr guten Weg!'

Ich habe mir dann alle Erkenntnisse, Ziele / Wünsche / Träume / Projekte aufgeschrieben und angefangen, mir kleine Etappenziele zu setzen, die ich pro Woche auch wirklich umsetzen kann. Ich achte dabei (so gut es jeden Tag gerade möglich ist) auch auf kleinere oder größere Auszeiten zum Durchatmen, und um nur für mich da zu sein - das kann auch schon eine Tasse Kaffee sein, die ich in Ruhe genieße.

Eines meiner Ziele ist es bspw., dass ich mich mehr mit dem Thema "Trauma" beschäftige, sodass ich zum "Traumasensiblen Yoga" die "Traumapädagogik" mit dazu nehme, um das noch effektiver mit dem "Systemischen Coaching" und den "Aufstellungen" zu verbinden. Auf der privaten Seite ist mir kreative Freizeit wichtig, sodass ich das Malen mit dem Bleistift lerne und vertiefe.


Welche Erkenntnisse nimmst Du aus 2021 mit in das neue Jahr?

Welche Ziele / Wünsche / Ideen / Projekte sind Dir wichtig und dürfen umgesetzt werden?

Was ist Deine Strategie, um diese zu erreichen?

Wo braucht es Unterstützung von außen?

Ich wünsche Dir ein wundervolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2022!!!



Entspannungsreise durch Deinen Körper



Diese Entspannungsreise dauert 15 Minuten, und ist von mir bewusst ohne Musik gewählt.
Sorge gut für Dich mit ausreichend Wärme, der für heute richtigen Haltung (liegend oder sitzend) und verändere achtsam das, was sich nicht stimmig anfühlt.

Wenn Du Fragen hast, melde Dich gern bei: Berit Kramer, 0176 61 670 799 oder info@beritkramer.de



Tipps aus dem Yoga und Coaching für diese besondere Zeit

Hier ein paar kleine Tipps für diese Zeit:
  • erde Dich - halte beide Füße gut auf dem Boden
  • atme
  • nimm Dir bewusst Zeit für Dich
  • schreib auf, was Dir durch den Kopf geht - prüfe, ob es wichtig ist und Dir weiterhilft
  • wenn Du keinen Ausweg bzw. Weg siehst, bleib' stehen - spüre Deine Füße, und atme bewusst ein und aus - mach ein Spiel daraus, welche Möglichkeiten gibt es (egal wie verrückt oder merkwürdig sie sind)
  • meditiere, yogiere - baue Dein inneres Vertrauen auf
  • ... (hier ist noch Platz für Deine Ideen)

Hast Du Fragen oder brauchst Du Unterstützung, dann melde dich gern per Mail - info@beritkramer.de - oder über Handy - 0176 61 670 799.

Ich wünsche Dir eine gute Zeit!




Und ich gehe MEINEN Weg!

Ich bin geprägt von meiner Vergangenheit - meiner Familie, meinen Freunden, den Erziehern und Lehrern, den Menschen, denen ich im Laufe meines Lebens nur einmal oder öfters begegnet bin. Ich habe es immer allen recht machen wollen, habe mich so verhalten, wie ich dachte, dass ich so (mehr) Anerkennung bekomme und die Erwartungen erfülle. Ich war angepasst, und habe in der Jugend nur ein bisschen rebelliert.
Mit meinem Berufswunsch habe ich mich (gefühlt) das erste Mal richtig durchgesetzt. Danach habe ich viel ausprobiert - innerhalb und außerhalb meiner Komfortzone, und bin über eine sehr gute Freundin dazu gekommen, mich mit mir selbst zu beschäftigen, mich genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich habe viele Methoden und Techniken kennengelernt, die mich mal mehr mal weniger weiter gebracht haben - und immer wieder eine Stück näher zu mir, zu meinem Weg, zu meinem Leben.
Heute - nach 16 Jahren Arbeit an mir - weiß ich aus dem tiefsten Inneren, dass ich mich wirklich auf meinem Weg befinde. Ich habe meine Berufung gefunden, und bin mit Begeisterung dabei. Ich habe zu einem großen Teil Frieden mit mir und meiner Vergangenheit geschlossen. Ich achte so gut wie möglich auf mich, meine Bedürfnisse und verfolge meine Ziele und Träume.
Meine Vergangenheit hat mich bis hierher gebracht, denn ich nehme das mit, was mich weiter bringt und alles andere lass' ich in Dankbarkeit hinter mir. Die Vergangenheit ist ein guter Barometer, damit ich weiß, was ich bis heute erreicht habe.
Ich gehe MEINEN Weg, und ich fühle mich wohl damit, mir geht es gut mit mir selbst.

Ich danke insbesondere meiner Familie und meinem Partner für Ihre immerwährende Unterstützung!!!



Loslassen - in Liebe gehen lassen

© sanderstock
'Loslassen' - dieses Wort ist so leicht gesagt, und gleichzeitig ist es oft so schwer. Je nach Gemütsverfassung ist es schon schwer, wenn ein wunderschöner Tag zu Ende geht. Menschen gehen zu lassen bzw. los zu lassen, die einem nah sind oder waren, ist ungleich schwerer. Wir haben viele schöne Momente erlebt, haben viel voneinander und übereinander erfahren und gelernt, es gab Streit, Unstimmigkeiten, Versöhnung, sich nah sein, Liebe. Und egal, warum das Loslassen erforderlich ist, etwas zerbricht im Inneren und eine Lücke entsteht. Und jetzt? Trauer, Schmerz und den Weg finden, weiter zu machen mit den Erinnerungen und Erfahrungen, die der Mensch mit geprägt hat.
Wie viel Trauer ist notwendig, ist richtig? Wann ist es noch Trauer, und wann ist es ein Festhalten und stehen bleiben?
Und dann kommen Fragen auf, wie: Habe ich in dieser zwischenmenschlichen Beziehung genug gegeben? Hätte ich besser und mehr zuhören sollen? War ich oft genug für diesen Menschen da? Und meine Antwort ist: Ja, ich habe mein Bestes gegeben. Ich bin auf den Menschen zugegangen, habe den Geschichten gelauscht, Erfahrungen geteilt, und wir waren füreinander da. Vielleicht hätte ich diesen Menschen noch mehr in den Arm nehmen sollen...
Ich glaube, es gilt, die Erinnerungen zu wahren, die Erfahrungen zu nehmen, um es besser, anders oder genauso zu machen, zu trauern, zu leben und immer wieder in kleinen Schritten Abschied zu nehmen. Und vielleicht hilft es, eine Kerze anzuzünden, Erinnerungen lebendig werden zu lassen, einen Abschiedsbrief zu schreiben, bewusstes atmen und erden,... und auch immer wieder die Trauer bewusst zuzulassen.
Wie ist Dein Weg des Loslassens?